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Wir sind Kirche!

Manifest der Tat: Das „Große C“ entstauben

1. Weg vom „Götzendienst“ der Strukturen

Kirche (ohne Artikel!) darf sich nicht länger hinter Dogmen, Gebäuden und Hierarchien verstecken. Wenn die Institution wichtiger wird als der Mensch, ist das Götzendienst. Wir müssen uns als selbstorganisierte Gemeinschaft begreifen, die dem Leben dient – nicht dem Apparat.

2. Mitleid ist keine Schwäche, sondern ein Kraftwerk

Hört auf, Empathie zu professionalisieren und Mitleid zu verachten. Professionalität ohne Mitleid ist kalt. Wahre Nächstenliebe bedeutet, den Schmerz des anderen im eigenen Körper zu spüren und danach zu handeln. Wir fordern eine Rückkehr zur „Grammatik der Liebe“, die Diversität schätzt und Inklusion lebt.

3. Gottesdienst im elendesten Menschen

Der wahre Gottesdienst findet nicht im Ritus statt, sondern im Dienst am Geringsten. „Was will ich, dienen will ich“ (Wilhelm Löhe) muss raus aus der Mottenkiste! In dem wir den Ärmsten dienen, dienen wir Gott. Wenn Kirche diesen Dienst nicht zum Zentrum macht, wird sie irrelevant.

4. Geborgenheit statt Angstkultur

Wir brauchen keine „Jenseitsmelodien“, sondern die Gewissheit, im Hier und Jetzt durch die „guten Mächte“ geborgen zu sein. Diese Angstfreiheit ist der Schlüssel, um den Rückzug ins Private und den globalen Egoismus zu überwinden.

5. Ein globales Gewissens-Netzwerk

Wir müssen uns weltweit vernetzen, um Einfluss auf politische Eliten zu nehmen. Erfolg darf nicht an Mitgliederzahlen gemessen werden, sondern an der Zunahme von Frieden und Gerechtigkeit. Wir bauen das „Digitale Finkenwalde“, um zu beweisen, dass Gott durch Liebe und Vertrauen geschieht – sogar durch Algorithmen, wenn sie im Sinn „der guten Mächte“ verwendet werden

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